Ev. Kirchengemeinde Idafehn
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Wochenspruch für die Woche nach Judika (29.3.2020): Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele (Matthäus 20,28)

Am Karfreitag und Ostersonntag finden sie über diese Homepage kurze Videogottesdienste auf Youtube von Pastor Bortfeldt und zwei Mitgliedern des Posaunenchores.




Andacht für den 4.4.2020

„Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!“ (Luk. 23, 39)

Hilf dir selbst! Das ist doch unser Lebensprinzip. Wir glauben an die Machbarkeit aller Dinge, wir können uns im Leben selbst behaupten. Schließlich sind wir in der Lage, noch alles selbst zu erledigen, zu leisten, voranzubringen. Wir haben bisher in unserem Leben alles hingekriegt, wir werden auch die derzeitige Krise hinkriegen. Hilf dir selbst! Das ist unser Maßstab für das, was wir unter einem selbständigen Leben verstehen: sich in allen Lebenslagen, auch den schlimmsten, selbst zu helfen wissen. Wie oft habe ich dies in den letzten Tagen in Telefongesprächen immer wieder gerade von den älteren Menschen gehört: Einkaufen gehen kann ich selbst, mir fehlt doch nichts und ich fühle mich fit. Ich brauche keine Hilfe, ich schaff das alles allein! 

Hilf dir selbst! Mit diesem Maßstab versuchte man den am Kreuz sterbenden Jesus zu verspotten. Wenn er wirklich der Sohn Gottes ist, dann kann er sich ja wohl selbst helfen und vom Kreuz heruntersteigen. Aber mit diesem Motto verkannte man Jesus. Hätte Jesus nach diesem Prinzip gelebt, so hätte ihm keiner etwas angetan. Allerdings wäre dann auch den Vielen, denen er begegnete, nicht geholfen worden. Denn dass er „der Christus“ war, zeigte sich gerade darin, dass er nicht für sich selbst, sondern für andere lebte. Nicht nach dem Grundsatz „Rette sich, wer kann“ lebte Jesus, sondern nach dem Motto: „Rette, wer zu retten ist!“ So richtete er seine Blickrichtung von sich selber weg hin zu den Menschen, die Hilfe brauchten: die Kranken, die Angefochtenen, die Mühseligen und Beladenen.

Das Verhalten Jesu ist doch zum Prinzip unseres christlichen Glaubens geworden. Dieses Prinzip steht doch gegen das Motto: Hilf dir selbst! So steht unser Glaubensprinzip im Widerspruch zu unserem Lebensprinzip, trifft aber in besonderer Weise gerade uns, die wir uns als Christen verstehen. Wie oft haben wir in den Gottesdiensten in unseren Kirchengemeinden etwas gehört von dieser Nächstenliebe, die von sich selbst wegsieht und sich den anderen Menschen zuwendet. Gerade in diesen Tagen der Corona-Krise wird dieses Prinzip „Nächstenliebe“ mehr und mehr gefragt sein, auch wenn die Umsetzung besonders erschwert ist durch umfangreiche Kontaktverbote. Aber die letzten Tage haben auch gezeigt, dass sich mit viel Fantasie doch manches ausrichten lässt. Viele Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftshilfen sind entstanden.

Hilf dir selbst! Dieses Prinzip gilt gerade in dieser so schwierigen Zeit des Zusammenlebens nicht. Immer noch und ganz besonders gilt: Hilf auch anderen, wo du helfen kannst! Und es heißt auch: Lass dir helfen, wo du Hilfe erhalten kannst. Denn auch diese Seite gehört zum Glaubensprinzip der Nächstenliebe, dass man Hilfe annehmen kann. Sicher ist das ein ganz schwieriges Eingeständnis, aber nötiger denn je. Akzeptiere einfach einmal, dass es besser ist, nicht immer noch alles selbst zu erledigen, sondern die Unterstützung einiger weniger anzunehmen, die bei allen Einschränkungen hilfreich sein wollen und können. Lass dir helfen – auch wenn du es doch vom eigenen Gefühl her noch selbst könntest.

Das hilft nicht nur dir, sondern letztlich allen.


Ihr Pastor Peter Kunst, Apen





ins Niederdeutsche übertragen von

Annegret Peters / Hude

Helfen können und Hilfe annehmen können

„Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!“ (Luk. 23,39)

Help di sülvst! Dat is doch dat Prinzip von us Leven. Wi glöövt doran, dat allens to Maken is, wi köönt us in ´t Leven sülvst dörsetten. Opletzt sünd wi in de Laag, noch allens sülvst op de Reeg to kriegen, vöran to bringen. Wi hebbt bit nu in us Leven allens hen kregen, wi warrt ok de Krise, de in ´n Momang besteiht, henkriegen. Help di sülvst! Dat wi op egen Benen staht, dat is dat Maat för us Leven, in all Lagen, ok in de leegsten, to weten wo een sik sülvst helpen kann. Wo faken hebb ik dat in de leßden Daag an ´t Telefon jümmer woller, just von öllere Lüe hört: To ´n Inkopen gahn kann ik sülvst, mi fehlt doch nix un ik föhl mi fit. Ik bruuk kien Help, ik krigg dat allens alleen hen!

Help di sülvst! Mit düssen Satz hebbt se versöcht, Jesus to verspotten as he starvend an ´t Krüüz hung. Wenn he würkelk Gotts Söhn is, denn kann he sik ja woll sülvst helpen un von ´t Krüüz daal stiegen. Aver düsset Motto hett nich to Jesus passt. Harr Jesus na düsset Prinzip leevt, denn harr em nümms wat andaan. Aver denn weer ok de velen Minschen, de em in de Mööt kamen sind, nich hulpen worrn.  Denn dat he „der Christus“ ween is, hett sik ja just darin wiest, dat he nich för sik sülvst, sünnern för de annern leevt hett. Nich na den Grundsatz „Rette sich wer kann“ hett Jesus leevt, sünnern na dat Motto: „Rette, wer zu retten ist!“ 

So lenkt he sienen Blick von sik sülvst weg, hen to de Minschen, de Help bruukt: op de Kranken, op  de, de angrepen sünd, op de, de een swore Last to dregen hebbt. 

De Aart un Wies, wo Jesus sik geven hett is doch to dat Prinzip von usen christlichen Gloven wurrn. Düsset Prinzip steiht doch gegen dat Motto: Help di sülvst! So is us Glovensprinzip dat Gegendeel von us Levensprinzip, un dat dröppt besünners us, de wi us as Christen verstaht. Wo faken hebbt wi in de Gottsdeensten in us Gemeenen wat von düsse Nächstenleev hört,  de nich op sik sülvst kickt sünnern sik anner Minschen towennen deit. Just in düsse Daag von de Corona-Krise warrt na düsset Prinzip Nächstenleev  mehr un mehr fraagt , ok wenn dat nich so licht umtosetten is, bi dat  Kontaktverbott. Aver de leßden Daag hebbt ok wiest, dat sik mit veel Fantasie ´n Menge maken lett. Dor sünd vele Minschen, de sik tohoop doot um to helpen, vele Navers, de na de annern Lüe in de Straat kieken doot.  

Help di sülvst! Düsset Prinzip gellt just is düsse so swore Tied för ´t Tosamenleven nich. Jümmer noch un ganz besünners gellt: Help de annern wo du helpen kannst! Un dat heet ok: laat di helpen, wo du Help kriegen kannst. Denn ok düsse Siet hört to dat Glovensprinzip von de Nächstenleev, dat een Help annehmen kann. Seker will een dat nich so geern tolaten, aver dat is bannig nödig. Du schullst eenfach mal annehmen, dat dat beter is, nich jümmer allens sülvst to erledigen, sünnern de Help von de Lüe annehmen, de bi all de Inschränkungen helpen wüllt un köönt. Laat di helpen – ok wenn du na dien Geföhl noch allens sülvst op de Reeg kriegen kunnst. Dat helpt nich blots di, sünnern opletzt all.              


WICHTIGE MITTEILUNG! Alle Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde Idafehn sowie die Gottesdienste und Passionsandachten in der Friedenskirche fallen wegen der Coronakrise ab sofort bis auf weiteres aus. Auch das Kirchenbüro ist für Besucher geschlossen, ist aber zu den Bürozeiten telefonisch erreichbar. Ebenso ist Pastor Bortfeldt über Telefon und Email weiter für Sie erreichbar. Wir sind sehr traurig über diese Umstände bitten aber um Ihr und Euer Verständnis. Wir informieren, sobald eine Änderung eintritt.Mit freundlichen GrüßenIhre Kirchengemeinde IdafehnTelefon: 04952-5268  Fax: 04952-5422Email: kirche-idafehn@t-online.de



Herzlich willkommen auf der Friedrich Henochkirche-idafehn@t-online.de







Geläut der Idafehner Glocken auf Youtube. Einfach hier anklicken!

http://www.youtube.com/watch?v=jLPUgRwEUJE




Jahreslosung 2020:
"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
                                         Markus-Evangelium 9,24



Öffnungszeiten des Kirchenbüros: Dienstag 9.00-12.30 Uhr, Mittwoch 9.00-12.30 Uhr, Freitag 9.00-12.00 Uhr.  Das Pfarramt ist auch außerhalb der Öffnungszeiten des Büros telefonisch zu erreichen (04952-5268).





 
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